Militärflugzeug stürzt in der Eifel ab – US-Luftwaffe schweigt zunächst

Beim Absturz eines Militärflugzeugs nahe der US-Airbase Spangdahlem in der Eifel wird ein Mensch verletzt. Zur Ursache und zum Hergang schweigen die Behörden bislang. Was bisher bekannt ist.

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Militärflugzeug stürzt in der Eifel ab – US-Luftwaffe schweigt zunächst

Beim Absturz eines Militärflugzeugs nahe der US-Airbase Spangdahlem in der Eifel ist ein Mensch verletzt worden. Zur Ursache und zum genauen Hergang gibt es bislang keine offiziellen Angaben. Die wichtigsten bekannten Fakten.

Im Bereich der US-Airbase Spangdahlem in der rheinland-pfälzischen Eifel ist ein Militärflugzeug abgestürzt. Nach ersten Erkenntnissen wurde dabei ein Mensch verletzt, wie der Eifelkreis Bitburg-Prüm mitteilte. Kräfte des Brand- und Katastrophenschutzes waren im Einsatz. Die Kreisbehörde erklärte: „Zum Unfallhergang sowie zu weiteren Einzelheiten des Ereignisses können seitens des Eifelkreises derzeit keine Angaben gemacht werden.“ Auch die US-Luftwaffe äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Unglück.

In Spangdahlem ist eine F-16-Kampfjetstaffel mit rund 20 Flugzeugen stationiert. Die Staffel unterstützt weltweit Einsätze der US Air Force und der Nato und gilt als Kernstück des Flugplatzes. Am Standort arbeiten nach jüngsten Angaben rund 5.000 militärische und zivile Beschäftigte sowie deren Angehörige. Zudem bietet der US-Flugplatz 700 bis 800 Deutschen Arbeit.

Zuletzt war im Oktober 2019 ein US-Kampfjet vom Typ F-16 nahe der Airbase in einem Wald bei Zemmer-Rodt im Kreis Trier-Saarburg abgestürzt. Der Pilot rettete sich damals während eines Routine-Übungsflugs mit dem Schleudersitz und kam mit leichten Verletzungen davon.

Die US-Luftwaffe ist seit Mitte der 1950er Jahre in Spangdahlem präsent. Neben Ramstein bei Kaiserslautern gilt die Airbase als einer der wichtigsten Flugplätze des US-Militärs in Deutschland. Vor einigen Jahren gab es unter dem damaligen und heutigen US-Präsidenten Donald Trump Pläne für einen Abzug, die Washington jedoch nicht umsetzte und 2021 auf Eis legte. Die Entscheidung sorgte in der Eifel seinerzeit für große Erleichterung.